Eigene Flyer drucken lassen, was ist zu beachten?

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Die Auswahl des richtigen Formats

Druckformate gibt es viele, und selbst die günstigen Online-Druckereien bieten heutzutage eine Vielzahl an unterschiedlichen Flyer-Formaten an. Welches Format sich aber am besten eignet, hängt von den Anforderungen des Projekts, bzw. der Kampagne ab. Man sollte sich schon einige Gedanken machen und nicht zufällig, oder nur nach eigenen Vorlieben auswählen. Als häufigstes und oftmals kostengünstigstes Format für Veranstaltungs- und Konzertflyer etwa hat sich die Postkartengröße DIN/A6 mit 10,5 x 14,8 cm bewährt. Ich möchte trotzdem einige Formate aufführen, mit denen ich in eigener Sache unterschiedliche Erfahrungen gemacht habe.

  • DIN/A5 lang (10,5 x 29,7 cm) – viel Platz für gute Ideen
    DIN/A5 lang entspricht exakt einer halben DIN/A4-Seite und bietet damit viel Platz für große Schriftzüge oder Bilder. Dieses Format ist bestens für Aufsteller geeignet, in denen sich oft auch Faltblätter im gleichen Endformat befinden. Hier fällt er auf und geht nicht unter. Nachteil: Er lässt sich weniger gut mal eben einstecken und muss immer geknickt werden, um in Hosen- oder Jackentaschen zu passen.
  • DIN/A6 (10,5 x 14,8 cm) – das beliebte Standard-Format
    Fällt gut ins Auge und passt in die meisten Flyer-Aufsteller, ohne in der Flut anderer Flyer unterzugehen. Das Postkartenformat suggeriert den meisten Menschen zudem Vertrautheit und lässt sich auch hervorragend als Autogrammkarte oder Sammelobjekt verwenden. Zudem könnte man, bei Verwendung eines beidseitigen Druckes, die Rückseite tatsächlich wie eine Postkarte gestalten und diese auch wirklich versenden. Bei Letzterem sollte man nur darauf achten, dass man kein Hochglanzpapier, sondern eher ein mattes Papier auswählt, denn darauf lässt sich besser schreiben.
  • DIN/A7 (7,4 x 10,5 cm) – das Hosentaschen- oder Portemonnaie-Format
    Dieses Format eignet sich besonders gut zum direkten „in die Hand geben“, da es leicht in jede Hosentasche oder in jedes Portemonnaie passt, und daher schneller mal eben eingesteckt wird als andere Formate. Es macht sich ebenfalls gut auf Ladentheken, als Beilage in CD-Hüllen oder auf Merchandise-Tischen bei Konzerten.
  • DIN/A8 (5,2 x 7,4 cm) – das Visitenkarten-Format
    Zugegeben, dieses Format ist nicht unbedingt optimal, um für eine Veranstaltung zu werben, außer man hat eine besondere Gestaltungsidee oder einen Grund, warum der Flyer ein so kleines Format haben soll. Dennoch finde ich persönlich praktisch, dass man ihn wie eine „Visitenkarte“ nutzen kann und ihn auch in sehr kleinen Geldbörsen, Hosentaschen, Handy-Schutzhüllen oder Tabak- und Zigarettenpackungen verstauen kann.
  • Weitere Formate und Sonderformate
    Wie oberhalb erwähnt, gibt es eine Vielzahl von Formaten, oder je nach Druckerei auch spezielle Formate die einen besonderen „Look and Feel“ ergeben können. Auf jedes Format einzugehen wäre an dieser Stelle aber sicherlich zu viel für den Artikel. Bei der Druckerei meines Vertrauens www.flyeralarm.de, zu der ich weiter unten noch etwas schreiben werde, gibt es eine Übersicht der Formate.